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08.05.2020

Entwicklung Energiepreise

Strompreise

Der Strommarkt ist zuletzt hauptsächlich von der Corona-Pandemie geprägt gewesen. Angebot und Nachfrage konnten keine ausgeglichene Basis mehr schaffen, sodass der Strompreis stark gefallen ist. Gleichzeitig erfolgte jedoch eine hohe Einspeisung der Photovoltaik- und Windkraftanlagen, was wiederum Auswirkungen auf die Höhe der EEG-Umlage der nächsten Jahre haben Könnte. Die EEG-Vergütung wird grundsätzlich als Differenz zwischen den aktuellen Marktwerten für Strom und Einspeisevergütung gezahlt, sodass folglich die Gesamtkosten für die Förderung steigen. Ende März waren weniger als 1,9 Milliarden Euro Überschuss auf dem EEG–Konto vorhanden – dies sind 4 Milliarden Euro weniger als noch vor der Jahresfrist. Die Folge könnte ein milliardenschweres Defizit Anfang 2021 auf dem EEG-Konto sein.

Gas- und Ölpreise

Der durchschnittliche Gaspreis für private deutsche Haushalte ist im Vergleich zum vorherigen Jahr um circa vier Prozent gesunken.

Der Preis für Öl befand sich ebenfalls auf einem schnellen und insbesondere starken Abwärtspfad. Durch den teilweise wirtschaftlichen Stillstand sank die Nachfrage an Öl, sodass die Ölpreise stets zurückgingen. Zudem konnte die OPEC ihre Förderung aufgrund einer fehlenden Einigung nicht genügend herunterfahren. Die Preise für die US-Ölsorte WTI fielen am 21. April 2020 sogar ins Negative. Im direkten Vergleich zur US-Ölsorte WTI ist die Nordseesorte Brent weniger stark von den aktuellen Turbulenzen betroffen gewesen. Der Preis für Benzin (E10) ist auf den niedrigsten Stand seit 2009 gefallen. Grund für diesen Preisrutsch war ebenfalls die Corona-Pandemie.

Die wieder einkehrende Preiserholung am Ölmarkt und Gasmarkt wird mit der Spekulation auf eine Stabilisierung der Nachfrage nach Öl beziehungsweise Gas begründet. Die Preiskrise könnte erstmal weiter anhalten, da die großen Lager gut gefüllt seien. Laut eines Analyse-Teams der Commerzbank könnte bis Ende 2020 eine Erholung des Brent-Preises bis auf 40 Dollar erwartet werden.

CO2-Zertifikate-Preise

Die Preise für CO2-Zertifikate sind von circa 25 Euro im Januar auf 15,24 Euro Mitte März gefallen – das spiegelt eine Abwärtsbewegung von 37 Prozent wider. Anfang April hat sich der Preis leicht erholt und lag wieder bei 21 Euro. Allerdings könnten die Preise für CO2-Zertifikate wieder ansteigen. Die derzeitigen Entwicklungen und Auswirkungen des Corona-Virus sind nicht eindeutig vorhersehbar. Die Corona-Epidemie könnte lediglich eine Art Pause darstellen, sodass bei ansteigender Nachfrage die Preise erneut steigen und ein gewisser Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage gegeben ist.

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